07.08.2026

Weg zur Grundschule: 1,4 Kilometer zu Fuß zu bewältigen

Einer Grundschülerin ist es zumutbar, einen Weg von 1,4 Kilometern zur Schule zu Fuß zurückzulegen – zumindest, wenn dieser nicht besonders gefährlich ist. Die Kosten für die Schülerbeförderung muss der Staat nicht übernehmen. Das gilt laut Verwaltungsgericht (VG) Trier auch dann, wenn sich die Schule in einem anderen Ortsteil als der Wohnort der Schülerin befindet. mehr...

07.08.2026

Nach Verurteilung wegen Kinderpornografie: Erkennungsdienstliche Behandlung ist rechtmäßig

Das Verwaltungsgericht (VG) Neustadt hat die Klage eines Mannes gegen seine erkennungsdienstliche Behandlung abgewiesen. Die Polizei durfte nach Auffassung des Gerichts Finger- und Handflächenabdrücke nehmen sowie Lichtbilder und körperliche Merkmale erfassen, um möglichen künftigen Straftaten vorzubeugen. mehr...

07.08.2026

Keine gesonderte und einheitliche Feststellung für Unterbeteiligung an Kapitalgesellschaftsanteil

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat entschieden, dass für eine Unterbeteiligung an einem Kapitalgesellschaftsanteil – unabhängig davon, ob es sich um eine typische oder atypische Unterbeteiligung handelt – die Besteuerungsgrundlagen nicht gesondert und einheitlich festzustellen sind. mehr...

07.08.2026

Örtliche Zuständigkeit des Finanzgerichts in Kindergeldverfahren

Der Bundesfinanzhof entschied zur Bestimmung des zuständigen Finanzgerichts und der örtlichen Zuständigkeit des Finanzgerichts in Kindergeldverfahren, in denen ein Sozialleistungsträger den Kindergeldanspruch geltend macht. mehr...

07.08.2026

Nachträgliche gesonderte Feststellung eines verbleibenden Vermögensstock-Spendenvortrags

Beantragt der Steuerpflichtige, eine Vermögensstockspende als Sonderausgabe nach § 10b Abs. 1a des Einkommensteuergesetzes (EStG) zu berücksichtigen, jedoch nicht in vollem Umfang im Zuwendungsjahr abzuziehen, muss auf seinen Antrag hin auf den Schluss des Veranlagungszeitraums des Zuwendungsjahres eine gesonderte Feststellung des verbleibenden Vermögensstock-Spendenvortrags nach § 10b Abs. 1a Sat... mehr...

07.08.2026

Digitale Brieftasche: Soll 2027 starten

Die Bundesregierung hält "unverändert" an dem 02.01.2027 als Zieltermin zur Bereitstellung der staatlichen EUDI-Wallet (digitale Brieftasche) fest. Das geht aus der Antwort (BT-Drs. 21/7319) auf eine Kleine Anfrage (BT-Drs. 21/6866) der Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen hervor. mehr...

07.08.2026

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: Förderkompass 2026 veröffentlicht

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) setzt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWE) und des Bundesumweltministeriums (BMUKN) zahlreiche Förderprogramme um. Diese leisten einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, zur Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen und zum Wirtschaftsstandort Deutschland. mehr...

07.08.2026

Geothermieprojekt in Neuhofen: Dagegen gerichtetes Bürgerbegehren vorerst gescheitert

Das Verwaltungsgericht (VG) Neustadt hat einen Eilantrag gegen ein geplantes Tiefengeothermieprojekt in Neuhofen abgelehnt. Drei Bürgerbegehren hatten die Übertragung gemeindlicher Grundstücke und deren Nutzung für das Vorhaben stoppen wollen. mehr...

06.08.2026

Kindernachversicherung: Trotz bekannter Trisomie-21-Diagnose wirksam

Die Kindernachversicherung eines mit Trisomie 21 geborenen Kindes in der privaten Pflegezusatzversicherung bleibt wirksam, auch wenn ein Elternteil bereits vor Vertragsabschluss von der Diagnose wusste und die Versicherung darüber nicht informierte. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Karlsruhe entschieden. mehr...

06.08.2026

Christliche Kundgebung: Steht unter Versammlungsschutz

Das Verwaltungsgericht (VG) Düsseldorf hat entschieden, dass eine in Wuppertal-Elberfeld geplante Kundgebung des christlichen Bündnisses "Im Namen des Herrn" als Versammlung im Sinne des Grundgesetzes anzusehen ist. Auf Antrag des Veranstalters verpflichtete das Gericht die Polizei, die Veranstaltung entsprechend ihrer üblichen Praxis für Versammlungen zu behandeln. mehr...

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Rechtstipp: Mietrecht - Auch ein geringer Ungeziefer-Befall ist ein Befall

Auch wenn der Befall von Papierfischchen (auch »Silberfische« genannt) in einer Mietwohnung eher als »gering« zu bewerten ist und rechtfertigt der »Ungezieferbefall« eine Mietminderung nicht, so muss der Vermieter trotzdem für Abhilfe schaffen. Der Vermieter ist verpflichtet, die Mietsache während der gesamten Mietdauer in einem »zum vertragsgemäßen Gebrauch geeigneten Zustand zu erhalten«. Ein Befall mit Ungeziefer stellt einen Mangel der Mietsache dar - wenn auch einen sehr geringen. (AmG Hamburg, 49 C 2/24) - vom 15.08.2025

Steuertipp: Verbilligter Parkplatz hat nichts mit einem Dienstwagen zu tun

Bietet ein Unternehmen seinen Beschäftigten an, in der Nähe ihrer Arbeitsstätten Parkplätze zu mieten (hier für 30 € monatlich), und wird dieser Betrag denjenigen, die einen Dienstwagen fahren, als Zuzahlung vom - von ihnen zu versteuernden - geldwerten Vorteil abgezogen, so kann das Finanzamt dafür nachträglich zur Kasse bitten. Die von den Arbeitnehmern getragenen Stellplatzkosten mindern den geldwerten Vorteil aus der privaten Nutzung eines Dienstwagens nicht. Die Möglichkeit des verbilligen Stellplatzes stellt einen eigenen geldwerten Vorteil dar und hat nichts mit den Vorteilen aus der Dienstwagennutzung zu tun. Es darf Lohnsteuer nachberechnet werden. (BFH, VI R 7/23) - vom 09.09.2025

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